Morgen im Land der (früh) aufgehenden Sonne

 

tempel

Frühmorgens, genauer gesagt gegen 4 Uhr morgens, wird es hier schlagartig taghell. Es wird zwar dafür auch schon wieder gegen 6 Uhr abends dunkel, aber der vorherrschende Faktor ist: um vier Uhr Morgens ist hier Tag.
Was macht man also, wenn man nicht mehr schlafen kann? Man geht spazieren.

Einer der großen Vorteile in Japan ist, dass einige Läden immer geöffnet haben. Sonntags, Feiertags, mitten in der Nacht …
Der nächste Ministop liegt nur eine Minute zu Fuß entfernt und führt unter anderem frisches Gebäck, Kaffe, Bento, Mangas und hervorragende Eiscreme. Und das, ohne Tankstellenpreise zu verlangen.

Ich entscheide mich diesmal für Chocolate Milk Latte, カレーパン (mit Curry gefüllte, frittierte Teigtaschen) und ein „slice of life“-Manga. Damit bummele ich zum nahegelegenen Shinto-Schrein, werfe mein Wechselgeld in den Holzkasten, klatsche zweimal, sage der Schreingottheit „Hallo“ und setze mich dann auf die Stufen, die zum Tempel herauf führen, lese mein Manga und genieße mein Frühstück.

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